Samstag, 5. Mai 2012

Another evening in the famous Z-Bar. Kurz bevor es wieder kühl wurde, noch ein früher Abend vor der Tür des Etablissement, und das Publikum für die Buchvorstellung der Transversalia-Anthologie tröpfelte nur langsam herbei; es sah bis kurz vor der Lesung so aus, als würden wieder einmal mehr Leute auf dem Podium als im Auditorium sitzen.
Aber zu meiner Überraschung war der Raum dann doch gut gefüllt, und die Lesung lief rund. Ins Besondere der mexikanische Dichter Julián Herbert beeindruckte mich mit seinen gut gefügten, auf angenehme Art sehr zeitgenössischen Gedichten.

Nach der Lesung dann wieder vor die Tür in die schon kühle Nacht. Neben unserem Pulk von Dichtern und Dichterinnen, ein anderer Pulk von Nachtgängern. Dazwischen, mit einer in die Stirn gezogenen Schirmmütze Wolfgang Herrndorf. Dieses Profil im Halbschatten.
Und ich habe mich nicht getraut, ihn kurz anzusprechen, um ihm meine Verehrung auszusprechen. Vielleicht hätte es ihn gefreut. Vielleicht aber auch nicht.
Später wieder an die Bar und trinken. Schwer angeschlagen nach Hause. Am nächsten Nachmittag Gäste zu Kaffee und Kuchen. (Mein Leben ist zerrissen zwischen Boheme-Dasein und Bürgerlichkeit).

Johannes Frank, Jinn Pogy, Rike Bolte

Julián Herbert, Johanna Melzow

Johannes Frank, Rike Bo

Jinn Pogy

Johannes Frank, Björn Kuhligk


Johanna Melzow, Julian Arp

Björn Kuhligk, Rike Bolte

Publikum 

Publikum

Jinn Pogy, Julián Herbert,
Norbert Lange, Rike Bolte

Julián Herbert, Norbert Lange,
Rike Bolte, Johanna Melzow

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