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Donnerstag, 7. März 2013

Ich komme überhaupt nicht mehr dazu, diesen Blog zu führen. Romane wollen geschrieben sein, Gedichte in Massen, Anthologien müssen vorbereitet werden...
Und erst jetzt kann ich mich dazu aufraffen, einen kurzen Bericht zu Björns Buchpremiere zu verfassen:
Im Ozelot in der Brunnenstraße ein unglaublicher Andrang, sicher 70 oder 80 Zuhörer, die sich in der Buchhandlung einfanden. Und vor der Lesung in einem riesigen Pulk rauchend vor dem Schaufenster standen. Eher die Szenerie einer Vernisage.
Die Lesung selbst war packend, die Moderation von Kai Splittgerber unterhaltsam. Die Unterhaltungen danach die Üblichen über Kunst, Geld & Ruhm. Später in einer mir nicht bekannten Bar dann weiteres Reden und weiteres Trinken. Endlich kam ich zu einem Glas Wein (und einem nächsten, und noch einem nächsten...) - im Ozelot hatte es nur Bier gegeben, das ich ja prinzipiell nicht konsumiere.

Ron Winkler

Publikum

Ricardo Domeneck, Johannes Frank,
Birgit Kreipe

Isabel Cole, Axel Haase

Lea Schneider, Tristan Marquardt,
Angela Sanmann, Lucy Fricke, Ron Winkler

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Isabel Cole, Björn Kuhligk

Tom Schulz, Tea Kolbe, Eberhard Häfner

Isabel Cole

Melanie Katz

Melanie Katz

Tinka Bechert

Tinka Bechert

Florian Voß


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Dienstag, 27. November 2012

Am Sonntag habe ich mir den zweiten Abend des Zeitkunst-Festivals angeschaut (am Tag zuvor war ich noch zu erkältet). In der Villa Elisabeth wurde eine Performance aus Musik (John Cage), Lyrik (Max Czollek, Ricardo Domeneck, Maya Kuperman) und Lichtinstallation (Dieter Puntigam) geboten, die ihresgleichen sucht. Ich habe seit Jahren nicht mehr eine so beeindruckende Bühnenschau gesehen, ein Avantgarde-Zirkus. Inszeniert wurde der Abend von Lilly Jäckl. Ich war von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt (obwohl ich zum Ende hin dringend Pipi musste).
Von der Aufführung habe ich leider keine Photos machen können, da meine Knipse zu lichtschwach ist, stattdessen gibt es aber ein paar Bilder von der Aftershow-Party, die Julian Arp und Johanna Melzow ausrichteten. Es gibt keine schöneren Feste, als die der Beiden, kein Fest, auf dem die verschiedensten Nationen sich in der Küche zusammen quetschen, und die - meist kulturellen - Neuigkeiten der Kontinente austauschen.
In Johanna und Julians Küche wird einem schlagartig bewusst, dass Berlin die einzige Stadt Deutschlands ist, in dem ein Knotenpunkt des Röhrensystems zwischen den Metropolen liegt.
In der Szene um das Zeitkunst-Festival und das Verlagshaus J. Frank - die ja eng miteinander verzahnt sind - habe ich das Gefühl Weltbürger zu sein. Für einen Mann, der in Lüneburg und Karlsruhe seine Kindheit und Jugend verbrachte, ist das ein tolles Gefühl.

Villa Elisabeth

Caspar Frantz

Ballsaal

Johannes Frank führt ein

Oya Erdogan, Odile Kennel

Tobias Roth, Caspar Frantz

Ricardo Domeneck, Johannes Frank, Johanna Melzow

Julian Arp

Lilly Jäckl, Ricardo Domeneck

 Ricardo Domeneck, Johannes Frank 


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Donnerstag, 19. April 2012

(Nachtrag vom 22. April 2012 zum 18. April 2012).
Und alle, alle waren sie da. Man kann sagen, die Massen strömten zu Max Premiere. Kaum ist sein erstes Buch auf dem Markt, schon liest er in der Literaturwerkstatt, und nahezu hundert Zuhörer kommen. Es war kein Sitzplatz mehr zu bekommen, das Publikum stand bis in den Vorraum. Und zu Recht, denn Max ist ein großes Talent - ich weiß, das hört sich ein bisschen herablassend an, wenn ich es hier so daher schreibe, aber es ist mir ein wirkliches Bedürfnis zu sagen: Max Czollek ist ein großes Talent. (Und zu meiner Freude im selben Verlag wie ich). Allein sein Gedichtzyklus über jiddische Dichter hat das Zeug zu einem Klassiker. Doch auch die anderen Texte des Bandes gewinnen bei jedem Wiederhören, und einige habe ich mittlerweile ein Dutzend Mal vorgelesen bekommen.

Nach der Premiere die übliche Sause, nur an diesem Abend viel größer, rauschhafter, ausgelassener. Johannes ließ die Wodkagläser tanzen, Dominik die Whiskey-Tumbler. Schließlich war ich so betrunken, dass ich kaum noch den Auslöser meiner Kamera fand. (Und diese zehn Jahre alte Digital-Knipse ist eine ausgemachte Katastrophe, sie löst meist erst mit vier, fünf Sekunden Zeitverzögerung aus. Ein Wunder, das ich überhaupt halbwegs brauchbare Photos zustande bekommen habe. Wobei: 90 % waren ein Konglomerat aus Schlieren. Ich brauche schnell eine neue - aber woher will man die nehmen als armer Poet?)

Johannes Frank, Ricardo Domeneck

Tom Schulz

Jan Skudlarek

Max Czollek

Jan Kuhlbrodt

Im Publikum: ?

Max Czollek

Jan Kuhlbrodt, Max Czollek

Publikum

Im Hintergrund: Tom Schulz, Eberhard Häfner

Rausch

Norbert Lange, Jan Kuhlbrodt

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