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Freitag, 13. Dezember 2013

Das war ein legendärer Abend, letzte Woche in der Rumbalotte. Ruhm und Ehre gebührt den drei Dichtern Anderson, Falkner, Papenfuß, die, nach einem Viertel Jahrhundert,  zum ersten Mal wieder gemeinsam auf der Bühne standen. Und den Videofilm Kling Kopf Schwingen von einer ihrer Zusammenkünfte in den 80er Jahren zeigten. Recht avantgardistischer Streifen, bei dem man größtenteils Haaransätze und Schultersegmente der Dichter sah, und schlussendlich einen toten Fisch. Was mich etwas unbefriedigt zurückließ.
Doch die Gedichte im Film und auf der Bühne, die Gedichte von damals und heute waren natürlich toll & bemerkenswert.
Der Schankraum war voll und stickig, die Nacht war dunkel, dunkel, dunkel. Alle waren besoffen. Und ich war am nächsten Morgen verkatert wie seit einem viertel Jahrhundert nicht mehr. War eine raue Nacht gewesen.


Peter Geist

Gerhard Falkner, Sascha Anderson

Gerhard Falkner, Bert Papenfuß

Sascha Anderson

Papenfuß, Falkner, Anderson

Publikum

Bert Papenfuß, Sascha Anderson

Gerhard Falkner

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Sascha Anderson

Sebastian Kiefer

Michael Speier, Sascha Anderson
Jim Rakete

Björn Kuhligk, Peter Geist

Björn Kuhligk

Jörg Sundermeier, Krisitine Listau, Tom Schulz


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Und noch zwei Photos, die Björn am selben Abend aufgenommen hat. Man kann ihn gut im Spiegel erkennen, mit seinem pixelschwachen Smartphone.


Florian Voß, Sascha Anderson, Jörg Sundermeier

Florian Voß, Sascha Anderson

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Donnerstag, 7. März 2013

Ich komme überhaupt nicht mehr dazu, diesen Blog zu führen. Romane wollen geschrieben sein, Gedichte in Massen, Anthologien müssen vorbereitet werden...
Und erst jetzt kann ich mich dazu aufraffen, einen kurzen Bericht zu Björns Buchpremiere zu verfassen:
Im Ozelot in der Brunnenstraße ein unglaublicher Andrang, sicher 70 oder 80 Zuhörer, die sich in der Buchhandlung einfanden. Und vor der Lesung in einem riesigen Pulk rauchend vor dem Schaufenster standen. Eher die Szenerie einer Vernisage.
Die Lesung selbst war packend, die Moderation von Kai Splittgerber unterhaltsam. Die Unterhaltungen danach die Üblichen über Kunst, Geld & Ruhm. Später in einer mir nicht bekannten Bar dann weiteres Reden und weiteres Trinken. Endlich kam ich zu einem Glas Wein (und einem nächsten, und noch einem nächsten...) - im Ozelot hatte es nur Bier gegeben, das ich ja prinzipiell nicht konsumiere.

Ron Winkler

Publikum

Ricardo Domeneck, Johannes Frank,
Birgit Kreipe

Isabel Cole, Axel Haase

Lea Schneider, Tristan Marquardt,
Angela Sanmann, Lucy Fricke, Ron Winkler

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Ricardo Domeneck, Johannes Frank

Isabel Cole, Björn Kuhligk

Tom Schulz, Tea Kolbe, Eberhard Häfner

Isabel Cole

Melanie Katz

Melanie Katz

Tinka Bechert

Tinka Bechert

Florian Voß


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Freitag, 30. November 2012

Vorgestern trafen sich die Dichter dann in der Gaststätte Willy Bresch, zu einem Stammtisch außer der Reihe.
Bis vor Kurzem war das ja die vermutlich letzte richtige Eckkneipe im Prenzlauer Berg, in der die arbeitslose Arbeiterschaft schon gegen 21 Uhr sich dem Vollrausch ergab, mittlerweile ist der Schankraum nach 22 Uhr von Szene-Gestalten geflutet. Dann kann man nur noch die Bedienung als Orginal zu bezeichnen.
Ich kann mich an die Zeit erinnern, als wir dort zum ersten Mal einritten, das wird gut acht Jahre her sein. Wir waren eine Ansammlung von völligen Fremdkörpern in dem Laden, wurden aber als merkwürdige Ausstellungsstücke in Ruhe gelassen. Mittlerweile ist das alte Stammpublikum in diese Rolle gedrängt worden. Gentrifizierung in der Pinte.
Und das Bier kostet noch immer 1,50 Euro, der Korn "Hausmarke" 1,10 Euro.

Ron trägt mittlerweile Bart, was ihm eine gewisse Ähnlichkeit mit Adrian Brody verleiht, Björn lektoriert seinen neuen Gedichtband zwischen zwei Bieren, und ich dampfe größtenteils eine E-Zigarette. Birgit trinkt einen Kaffee und verlässt uns schon zeitig.
Das Gespräch kreiste um Literatur (wie immer), Gott (das war überraschend) und Schach (ich vermute, dass ich das Thema aufbrachte). Neu war mir, dass Eberhard in den 60er Jahren auf Bundesliga-Niveau spielte und einst gegen einen Großmeister in einem Simultanspiel Remis hielt.
In mir reift seit diesem Abend endgültig der Plan, einen Schachclub zu gründen. man könnte ihn "Schachfeunde Else Lasker-Schüler" nennen.

Ron Winkler

Björn Kuhligk, Eberhard Häfner

Ron Winkler, Tom Schulz

Florian Voß, Eberhard Häfner

Björn Kuhligk lektoriert

Ron Winkler, Tom Schulz

Eberhard Häfner, Ron Winkler

Willy Bresch

Florian Voß

Tom Schulz

Björn Kuhligk

Voß, Häfner, Winkler, Schulz, Kuhligk

Tram

S-Bahnhof


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Dienstag, 11. September 2012

Gestern Abend dann die Premierenlesung der Georg-Heym-Anthologie (die man im Übrigen hier kaufen kann: Link), die sehr schön aber leider nur mittelmäßig besucht war. Die rund zwanzig Leute schienen aber angetan zu sein von den Gedichten Heyms, die an diesem Abend von Birgit, Björn, Friederike und Stephan erwidert wurden.
Im Anschluss vermutlich eines der letzten Male unterm Sternenhimmel in diesem Jahr, ab morgen soll es herbstlich werden. Die Nacht war lau, der Weißwein kühl, mein Kopf war längst zu Hause.

Friedericke Scheffler

Björn Kuhligk

Friedericke Scheffler

Friedericke Scheffler

Stephan Reich

Birgit Kreipe

Georg Leß

Stephan Reich, Georg Leß

Linus Westheuser

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